Corona – Vorsorge- und Verhaltenstipps für Fachhandwerker

Corona-Virus: Wichtige Verhaltensregeln für Kollegen und Kunden

Ein kleines Virus mit großen Auswirkungen verändert auch die Welt im Fachhandwerk. Erfahren Sie hier, wie Sie Kundennähe und Abstand halten auf einen Nenner bringen und sich selbst samt Mitarbeiter schützen können. Auch in den LSH-Newslettern erfahren Sie stets Aktuelles!

Weil das Leben ja weitergeht…

Je nach Ihrer betrieblichen Ausrichtung spüren Sie die Corona-Krise im Geschäft mehr oder weniger. Wer viel für Wohnungsbaugesellschaften tätig ist, hat eher Probleme als die Betriebe, die sich auf den Objektbau ausgerichtet haben – wenn die Vorgewerke denn weitergearbeitet haben. Private Kunden sind laut kurzer Umfrage unter LSH-Kollegen eher froh, dass der Fachmann/die Fachfrau für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik kommt.

Die neue Normalität kommt bei Kunden und Kollegen gut an

Für alle Beteiligten, ob auf Kunden- oder Kollegenseite, aber gilt: Vorsicht, Kontakte vermeiden oder auf Video-, Online- und Social Media-Möglichkeiten ausweichen. Am wichtigsten sind Abstand halten, sich häufig die Hände waschen und sonst nicht ins Gesicht fassen. Speziell das mit dem „Abstand halten“ ist mittlerweile so zum Alltag geworden, dass es jeder Mensch versteht, wenn Sie nicht wie gewohnt die Hand geben oder dem Kollegen mal auf die Schulter klopfen. Sie retten mit der Einhaltung der Regeln Leben – das zählt!

Diese Tipps und Infos helfen weiter:

  • Warum ist Abstand zu den Anderen zu halten so ausschlaggebend? Trotz 1,50 bis 2 m Abstand können Sie ja weiterhin freundlich, zugewandt und (bei Kunden) serviceorientiert bleiben, das hat damit nichts zu tun! Der Abstand ist deshalb so wichtig, weil die Übertragung des Virus durch Menschen erfolgen kann, die infiziert sind, aber sich noch nicht krank fühlen oder einen sehr leichten Verlauf haben.
  • Achtung z.B. bei Renovierungsarbeiten - besondere Vorsicht im Umgang mit Risikogruppen. Schon ab 50 plus können Menschen zur Risikogruppe gehören, bei denen es zu schweren Verläufen kommen kann – gerade, wenn Ihre Kunden (oder Kollegen) Vorerkrankungen von Lunge, Herz-Kreislauf oder Stoffwechselkrankheiten haben. In Altbauten oder älteren Wohnblöcken leben oft ältere Menschen. Seien Sie darum besonders umsichtig, und klären Sie vorab bereits, wer bei einem Termin vor Ort sein muss – oder ob nicht ein jüngerer Verwandter Ihre Rückfragen beantworten kann. Oder Sie bieten einen Online-Termin an.
  • Tragen Sie eine Maske, die Ihrem Gegenüber signalisiert: Ich handele verantwortungsvoll. Damit schützen Sie das Leben des Anderen. Das ist gelebte Nähe, aber im übertragenen Sinn!
  • Häufiges Händewaschenauch auf der Baustelle: Das Wasser muss nicht heiß sein; es muss auch nicht zwingend Desinfektionsmittel sein. Was zählt, ist Seife und die Länge des Händewaschens (zweimal Happy Birthday – innerlich – singen, macht tatsächlich Sinn, sagen auch Hygiene-Experten).
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen, denn Mund, Nase und die Schleimhäute sind wahre „Einflugschneisen“ für das Virus!
  • Materialien wie Abdeckvlies nur einmal nutzen – nichts von Kunde zu Kunde mitnehmen, was die Übertragung des Virus fördern könnte!
  • Ein gesünderes Leben führen: Tatsächlich hilft es, mit dem Rauchen aufzuhören und wenig oder gar keinen Alkohol zu trinken. Das schützt Ihr Immunsystem. Wenn Sie Obst und Gemüse essen, z.B. in der Arbeitspause, waschen Sie es vorher gründlich ab! Wenn Sie es schaffen, das Auto wenigstens hin und wieder mal stehen zu lassen, und sich zu bewegen, ist auch das hilfreich – ganz allgemein, nicht nur zu Corona-Zeiten!
  • Bleiben Sie ruhig und gelassen! Wir alle spüren den Ausnahmezustand; viele reagieren ängstlich und unsicher. Aber dauerhafter Stress beeinträchtigt unser biologisches und psychisches System. Das wiederum macht uns angreifbarer, auch für das Virus. Stattdessen hilft es, z.B. bei Ärger und Konflikten für eine Sekunde an etwas Schönes zu denken, emotional aus der Situation zu gehen, tief durchzuatmen und dann erst zu reagieren.

Werkzeuge und Materialien immer zu reinigen, wirkt: Denn das Virus ist empfindlich

Veränderungen bei Licht und Temperatur mag das Virus eher nicht. Chlor im Wasser desinfiziert und tötet es ab. Auf Metall kann es grundsätzlich überleben, aber wer seine Werkzeuge säubert und trocken hält, betreibt sinnvolle Vorsorge. Denn dann trocknet das Virus schnell aus.

Sie haben es also mit in der Hand – seien Sie achtsam, vorsichtig und bleiben Sie gesund!

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